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05.12.2019 - Takashi Sakamoto (Tokyo): Japanische Blicke auf die Europäischen Kulturen im 18. Jahrhundert: Naturgeschichte. Arai Hakuseki und Yamagata Banto

Vortrag im Rahmen der Germanistischen Institutspartnerschaft Bonn-Seoul-Tokyo (GIP)

Kurzübersicht
Art des Termins
  • Vortrag
Wann 05.12.2019
von 18:00 bis 20:00
Wo Bibliotheks- und Arbeitsraum VI
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DER VORTRAG MUSSTE KURZFRISTIG ABGESAGT WERDEN

Arai Hakuseki (1657-1725) kam mit europäischer Naturgeschichte in Berührung, als er mithilfe japanischer Dolmetscher (vermittels der holländischen Sprache) den italienischen Jesuiten Giovanni Battista Sidotti (1668-1714) über Europa befragte. Letzterer hatte sich in das abgeschottete Japan eingeschmuggelt, um das Christentum zu verbreiten. Der Inhalt des Verhörs blieb bis zum Jahr 1882 versiegelt.
Die japanische Naturgeschichte erfuhr im 18. Jahrhundert ihre Blütezeit, während auch eine japanische Kosmologie entstand, die das Bild ‚der Mehrheit der Welten‘ beinhaltete, wie es das Beispiel bei Yamagata Banto (山片 蟠桃, 1748–1821) zeigt. Warum konnten japanische Naturgeschichte und Kosmologie – anders als die europäische Naturgeschichte bis ins 18. Jahrhundert – dieses Bild entwickeln? Die Antwort darauf verbirgt sich in Hakusekis verbotener Schrift Seiyo Kibun (西洋紀聞).

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