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Vom Üben. Annäherungen an eine elementare künstlerische Praxis

Workshop

Kurzübersicht
Art des Termins
  • Workshop
Wann 12.02.2015 00:00 bis
13.02.2015 00:00
Wo Übungsraum im 3. OG
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In den letzten Jahren sind das Üben und die Übung zum Thema unterschiedlicher Wissenschaften geworden. Michel Foucaults späte Auseinandersetzung mit dem antiken Motiv der »Selbstsorge« und sein Entwurf einer »Ethik des Selbst«, einer »Lebenskunst«, die auf »Übung eines selbst durch sich selbst« beruht, haben der Philosophie (Menke, Sloterdijk), aber auch der Soziologie (Bröckling, Sennett) Impulse gegeben, das Subjekt als wesentlich praktisches zu denken, als Subjekt der Übung. Dem übenden Subjekt ist auch die Wissenschaftstheorie auf der Spur, indem sie den Wissenschaftler als Virtuosen (Rheinberger) zu verstehen sucht. An dieses Interesse möchten wir anschließen und das Üben als elementare künstlerische Praxis in den Blick nehmen, die bislang eher vereinzelt untersucht worden ist. Symptomatisch zeigt sich dies darin, dass ein Eintrag zur »Übung« wohl im »Historischen Wörterbuch der Philosophie«, nicht aber im Lexikon »Ästhetische Grundbegriffe« existiert. Mit dem Workshop möchten wir einige Perspektiven auf das Üben als künstlerische Praxis erproben und Möglichkeitsräume für zukünftige Forschungen vor allem in der Literatur-, Theater- und Musikwissenschaft ausloten.

Organisation: Dr. Elke Dubbels, Dr. Malte Kleinwort (Hagen)

Es wird um Anmeldung gebeten unter:
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oder
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Zur Veranstaltung liegt ein Reader mit Diskussionsmaterial vor, der bei Interesse gerne zugestellt werden kann.

Programm zum download.


 

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