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Gegenwart / Literatur. Geschichte, Theorie und Praxeologie eines Verhältnisses

DFG-Graduiertenkolleg (GRK 2291/0)

Die wissenschaftliche Beschäftigung mit Gegenwartsliteratur hat Konjunktur. Die Frage, was Gegenwartsliteratur sei, wird jedoch primär als Frage nach den Grenzen einer Epoche verstanden. Die Analyse des Gegenstands ‚Gegenwartsliteratur‘ in seiner Historizität und seinen praktischen Voraussetzungen steht hingegen aus. Das Graduiertenkolleg zielt daher auf die Erforschung der konstitutiven Dimensionen des Konzepts ‚Gegenwartsliteratur‘ und analysiert diese vergleichend. Statt die Begriffe ‚Gegenwart‘ und ‚Gegenwartsliteratur‘ vorauszusetzen, soll nach den Prämissen ihrer Hervorbringung gefragt werden. Das historische Konzept ‚Gegenwart‘ ist ebenso in seiner Kontingenz zu begreifen wie die diskursive und praktische Erzeugung der Beziehung zwischen ‚Literatur‘ und ‚Gegenwart‘. Das Kolleg erarbeitet eine Geschichte der Aktualisierung, Transformation und Legitimation der Engführung von ‚Gegenwart’ und ‚Literatur’ und trägt so zur Grundlegung einer historisch und theoretisch reflektierten Gegenwartsliteraturforschung bei.

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Termine

Veranstaltungen und Termine des Graduiertenkollegs

01.02.2018: Lothar Müller (Berlin, Süddeutsche Zeitung) & Ursula Geitner (Universität Bonn): Faits divers. Die Zeitung, die Gegenwart und die Literatur (Dekanatssaal der Philosophischen Fakultät, von 01.02.2018 10:15 bis 01.02.2018 11:45)
Eine Veranstaltung im Rahmen der Ringvorlesung "Interdisziplinarität I" des DFG-Graduiertenkollegs 2291 "Gegenwart/Literatur. Geschichte, Theorie und Praxeologie eines Verhältnisses"
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