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12.07.18 - Raphaela Knipp (Bochum): Der Regionalkrimi als Grenzobjekt - am Beispiel der Eifel

Offener Vortrag des DFG-Graduiertenkollegs Gegenwart/Literatur. Geschichte, Theorie und Praxeologie eines Verhältnisses

Kurzübersicht
Art des Termins
  • Vortrag
Wann 12.07.2018
von 16:15 bis 17:45
Wo AR V (Bibliothek)
Name Marlen Arnolds
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Als gegenwartsliterarisches Genre hat der Regionalkrimi in den letzten Jahren im deutschsprachigen Raum zunehmend Popularität erlangt. Im Vortrag soll eine praxeologisch-ethnographische Betrachtung des Genres am Beispiel des so bezeichneten ‚Eifelkrimi‘ vorgestellt werden. Im Zentrum steht die Frage nach den lokalen Akteur-Netzwerken und Praktiken, die den Eifelkrimi als ‚literarisches Grenzobjekt‘ unterschiedlicher Interessengruppen (Autor_innen, Leser_innen, lokale Tourismusakteure, etc.) konstituieren. Welche Angebote machen die Texte an die verschiedenen Akteursgruppen und inwiefern schreiben sich die lokalen Praktiken wiederum in die Texte ein?

Knipp, Raphaela, Dr. phil., studierte Literatur-, Kultur-, Medien- und Wirtschaftswissenschaften an der Universität Siegen und promovierte dort 2016 im Fach „Germanistik/Neuere Deutsche Literaturwissenschaft“ mit der Arbeit „Begehbare Literatur. Eine literatur- und kulturwissenschaftliche Studie zum Literaturtourismus“ (erschienen bei Winter). Derzeit ist sie Wissenschaftliche Koordinatorin des DFG-Graduiertenkollegs Das Dokumentarische. Exzess und Entzug an der Ruhr-Universität Bochum. Ihre Forschungsschwerpunkte sind u.a. Medien(-theorie) der Literatur, Rezeptions- und Publikumsforschung, Praxeologisch-ethno­gra­phische Methoden der Literaturforschung, Literaturgeographie, Social Reading.

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