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22.01.2019 - Zwischen Manuskript, Verlag und Lesung. Literaturagenturen und ihre Autor*innen im literaturbetrieblichen Kräftefeld

Laborgespräch mit der Autorin Alina Herbing, Valentin Tritschler (Elisabeth Ruge Agentur) und Sonja Lewandowski. Eine Veranstaltung des DFG-Graduiertenkollegs 2291 Gegenwart/Literatur. Geschichte, Theorie und Praxeologie eines Verhältnisses.

Kurzübersicht
Art des Termins
  • Laborgespräch
Wann 22.01.2019
von 16:15 bis 17:45
Wo AR V
Name Marlen Arnolds
Contact Email
Kontakttelefon 0228/73-3808
Termin übernehmen vCal
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Literaturagent*innen stellen im gegenwärtigen Literaturbetrieb mit die wichtigsten agents of change dar, die mittlerweile auch im deutschsprachigen Raum zunehmend die Vermittlung zwischen Autor*in und Verlag übernehmen. Als sogenannte Anwält*innen der Autor*innen tragen sie durch ihre juristischen und kaufmännischen Fähigkeiten einerseits zu deren rechtlichen und ökonomischen Besserstellung bei, fungieren zugleich aber auch als zusätzliche Gatekeeper zum Betrieb, indem sie die Kommunikationswege zwischen Autor*innen und Verlagen professionalisieren und Aufgabenbereiche der Lektor*innen und Verleger*innen übernehmen.

Eine Agentur wie die von Elisabeth Ruge vertritt dabei auffallend viele Schreibschulabsolvent*innen wie die in Hildesheim ausgebildete Autorin Alina Herbing. 

Gemeinsam mit Herbing und ihrem Literaturagenten Valentin Tritschler werden im dritten Laborgespräch die Tätigkeitsbereiche und Arbeitsabläufe in einer Literaturagentur erkundet. Welche Formen der Zusammenarbeit ergeben sich zwischen Autor*in und Agent*in, welche zwischen Lektorat und Agentur? Wie verändern Literaturagenturen durch ihr Wirken den Buchmarkt? Welche Qualifikationen muss ein*e Literaturagent*in mitbringen? Wie gestaltet sich der Weg einer Autorin vom Literaturinstitut in eine Literaturagentur bis zur Veröffentlichung ihres Debütromans?

 

Die Schriftstellerin Alina Herbing studierte Literarisches Schreiben in Hildesheim und erhielt für ihren Debütroman Niemand ist bei den Kälbern (Arche, 2017) den Friedrich-Hölderlin-Förderpreis der Stadt Bad Homburg. Im selben Jahr kuratierte sie im Merkur-Blog das Dossier zu Sexismus an Schreibschulen, das vom Hildesheimer Literaturinstitut ausging. Seit 2018 unterrichtet sie Literarisches Schreiben an der Kunsthochschule für Medien in Köln.

Valentin Tritschler arbeitet seit 2014 als Literaturagent in der Elisabeth Ruge Agentur (Berlin), die im selben Jahr von Elisabeth Ruge gegründet wurde und über 120 Autor*innen aus den Bereichen Fiction und Non-Fiction repräsentiert. Tritschler vertritt vor allem jüngere Romanautor*innen.

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