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[Nachholtermin] Schreibweisen der Gegenwart. Elias Kreuzmair und Magdalena Pflock (Greifswald): „Facebook, Twitter & Co“. Über Gegenwart und soziale Medien schreiben

Eine Veranstaltung des DFG-Graduiertenkollegs 2291 „Gegenwart/Literatur. Geschichte, Theorie und Praxeologie eines Verhältnisses“ in Kooperation mit dem DFG-Projekt „Schreibweisen der Gegenwart. Zeitreflexion und literarische Verfahren nach der Digitalisierung“ der Universität Greifswald

Kurzübersicht
Art des Termins
  • Vortrag
Wann 26.10.2020
von 18:15 bis 19:45
Wo online via Zoom
Name Marlen Arnolds
Kontakt E-Mail-Adresse
Kontakttelefon 0228733808
Termin übernehmen vCal
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Der Vortrag findet via Zoom statt. Bitte melden Sie sich bei Interesse unter [Email protection active, please enable JavaScript.] an und Sie erhalten von uns die Zugangsdaten.

 

Digitale soziale Medien haben die Wahrnehmung und Reflexion von Gegenwart und Aktualität verändert. Ob Facebook, Twitter oder Instagram Publikationsort, Thema oder Strukturelement von Texten sind, sie verändern die Art und Weise, wie ein Text gemacht, wie und was erzählt – und wie Gegenwart gedacht wird. Verstärkt wird dieser Eindruck durch die Kopplung von digitalen sozialen Medien und neuen Gegenwartsbegriffen in zeitdiagnostischen Texten der letzten Jahre. Der Vortrag befragt diesen Zusammenhang zum einen in zeitdiagnostische Schriften, etwa zum social media-induzierten „present shock“ (Douglas Rushkoff) oder zur „Facebook-Gesellschaft“ (Roberto Simanowski), und zum anderen in literarischen Texten, die mit Schreibweisen aus Social Media experimentieren, etwa von Stefanie Sargnagel, Sarah Berger oder Berit Glanz.

 

Das DFG-Projekt „Schreibweisen der Gegenwart. Zeitreflexion und literarische Verfahren nach der Digitalisierung“ (2020-2022) fragt nach Wechselwirkungen von Zeitreflexion und literarischen Verfahren unter den Bedingungen der Digitalisierung und reagiert damit auf eine neue, bislang nicht erforschte Fokussierung auf Gegenwart in literarischen und zeitdiagnostischen Texten. Ob Blogs, Facebook oder Twitter Publikationsort, Thema oder Strukturelement sind, sie verändern die Art und Weise, wie ein Text gemacht wird, wie und was erzählt wird – und wie Gegenwart gedacht wird. Ziel des Projekts ist eine Bestandsaufnahme und Analyse der Schreibweisen, mit denen unter den Bedingungen der Digitalisierung Gegenwart und Gegenwärtigkeit reflektiert, veranschaulicht und profiliert werden.

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