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Politik der Rettung

Prof. Dr. Johannes Lehmann

Auf der Grundlage des soeben im Fink Verlag erschienenen Tagungsbandes mit dem Titel „Rettung und Erlösung. Politisches Heil in der Moderne“ (hg. gemeinsam mit Hubert Thüring) entfaltet die geplante, kleine Monographie – vor dem historischen Hintergrund der Erfindung der Rettungsgesellschaften Ende des 18. Jahrhunderts und der hier einsetzenden (diskursiven) Biopolitik der Rettung – die These vom Paradigma der Rettung als Schlüssel zur Politik der Moderne und ihrer narrativen Verfasstheit. Der Ausnahmezustand, in dem wir nach Giorgio Agamben leben, zielt nicht auf die Produktion des nackten, tötbaren Lebens und das Lager als Nomos der Moderne, sondern auf die ‚Rettung‘ des ‚Lebens‘.

  • Johannes F. Lehmann: Rettung bei Kleist. In: Ausnahmezustand der Literatur. Neue Lektüren zu Heinrich von Kleist. Hg. von Nicolas Pethes. Göttingen: Wallstein, 2011, S. 249-269.
  • Johannes F. Lehmann: Wert des Lebens. Zur Ökonomie der Rettung bei Kleist. In: Tauschen und Täuschen. Kleist und (die) Ökonomie. Hg. von Bernd Hamacher und Christine Künzel. Frankfurt a. M.: Peter Lang, 2013, S. 77-88.
  • Johannes F. Lehmann: Infamie versus Leben – zur Sozial- und Diskursgeschichte der Rettung im 18. Jahrhundert und zur Archäologie der Politik der Moderne. In: Rettung und Erlösung. Politisches Heil in der Moderne. Hg. von Johannes F. Lehmann und Hubert Thüring. Paderborn: Wilhelm Fink, 2015, S. 45-66.

 

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