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Stefanie Kreutzer

Realismus und/oder Fantastik. Zur Rolle der Dinge in der erzählenden Literatur des 18. und 19. Jahrhunderts

Dieses Dissertationsprojekt befasst sich mit der Designation der Dinge in der erzählenden Literatur. Der analytische Schwerpunkt wird dabei auf das 18. und 19. Jahrhundert gelegt.

Um die Rolle der Dinge in der erzählenden Literatur fassen zu können, wird in einem ersten Schritt das Vorkommen der Dinge im Märchen betrachtet, um eine mögliche Veränderung ihrer Funktionsweise im Laufe der Gattungsgeschichte nachzeichnen zu können. In einem zweiten Schritt wird dann zu prüfen sein, ob sich die Ergebnisse aus der Märchenanalyse bei den Darstellungsformen der Dinge in der erzählenden Literatur bestätigen lassen. Der Fokus der Textauswahl wird schließlich auf das 18. und 19. Jahrhundert und in das Spannungsfeld von Realismus und Fantastik gelegt. Im Verlauf der Analyse wird das Ding zusätzlich in den Kontext von philosophischen Subjekttheorien sowie der sozialwissenschaftlichen Akteur-Netzwerk-Theorie von Bruno Latour gesetzt, um eine mögliche Wechselwirkung zwischen dem Ding und dem Konzept des Subjekts zu reflektieren.

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