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Profil Skandinavistik im Bachelorstudiengang Germanistik, Vergleichende Literatur- und Kulturwissenschaft an der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn

Informationen zum Profil Skandinavistik im BA-Studiengang Germanistik, Vergleichende Literatur- und Kulturwissenschaft

Kernfach Germanistik, Vergleichende Literatur- und Kulturwissenschaft, Profil Skandinavistik

 

1. Semester 2. Semester 3. Semester 4. Semester 5. Semester 6. Semester
Spracherwerb B5
(12 LP)
Skandinavische Sprachen C2a (12 LP) Mobilitäts-
fenster
 
Bachelorarbeit
(12 LP)
Skandinavistik B6
(12 LP)
Wikingerzeitliche
und
mittelalterliche
skandinavische
Kultur und
Literatur C4d
(12 LP)
Skandinavische
Literaturen und
Kulturen der
Neuzeit C4e
(12LP)
Praxismodul
(12 LP)
2 Basismodule
aus dem Modulpool
Germanistik,
Vergleichende Literatur-
und Kulturwissenschaft
(24 LP)
2 Vertiefungsmodule aus dem Modulpool
Germanistik, Vergleichende Literatur- und
Kulturwissenschaft
Begleitfach (36 LP)
Überfachlicher Praxisbereich/Optionalbereich (12 LP)
Insgesamt: 180 LP

 Für die zeitliche Planung von Optional-, Praxis-, Wahlpflicht- und Begleitfachmodulen, wenden Sie sich bitte an den jeweiligen Anbieter.

 

Die Abteilung für skandinavische Sprachen und Literaturen bietet im Rahmen des Bachelorstudiengangs Germanistik, Vergleichende Literatur- und Kulturwissenschaft ein Basismodul und drei Vertiefungsmodule an, die bei Wahl des Profils Skandinavistik absolviert werden müssen, aber selbstverständlich auch von anderen Studierenden besucht werden können.
Zu Beginn Ihres Studiums entscheiden Sie sich für das Erlernen einer skandinavischen Sprache. Wir bieten die Sprachen Schwedisch, Dänisch und Norwegisch an. Wenn Sie also das Profil Skandinavistik wählen oder dieses in Erwägung ziehen, sollten Sie unbedingt im 1. Semester mit den Basismodulen B5 und B6 beginnen.
 

  • Basismodul B5: Skandinavische Sprachen

Das Basismodul B5 besteht aus jeweils zwei aufeinander aufbauenden Sprachkursen, also beispielsweise Schwedisch I (4 SWS) und Schwedisch II (2 SWS). Schwedisch I wird nur im Wintersemester angeboten, Schwedisch II nur im Sommersemester. Der Kurs schließt mit einer Klausur am Ende des Sommersemesters ab.
 

  • Basismodul B6: Skandinavistik

Außerdem belegen sie das Basismodul B6 (Skandinavistik). Dieses Modul erstreckt sich über das gesamt erste Studienjahr und gibt einen Überblick über die methodischen Voraussetzungen und Probleme literatur-, sprach- und kulturwissenschaftlichen Arbeitens in der skandinavischen Mediävistik; Überblick über die methodischen Voraussetzungen und Probleme literatur- und kultur-wissenschaftlichen Arbeitens in der neueren skandinavischen Literaturwissenschaft; Kenntnisse der einschlägigen Grundlagen- und Fachliteratur Grundkenntnisse in kulturwissenschaftlichen, landeskundlichen und wissenschafts-theoretischen Fragestellungen in Bezug auf Skandinavien.

 

Skandinavistische Vertiefungsmodule

Die Skandinavistik bietet drei Vertiefungsmodule an, eines in der „Älteren Abteilung“, eines in der „Neueren Abteilung“ und ein Modul Sprachgebrauch. Sie heißen:
• C4d: Wikingerzeitliche und mittelalterliche skandinavische Kultur und Literatur
• C4e: Skandinavische Literaturen und Kulturen der Neuzeit
• C2a: Skandinavische Sprachen (Sprachgebrauch)

Zeitlicher Ablauf
Jedes dieser Module besteht aus drei Veranstaltungen (3x2 SWS) und jedes Modul muss innerhalb von 1-2 Semestern absolviert werden. Von den Literaturmodulen wird jeweils im Wintersemester das ältere Modul (C4d) und jeweils im Sommersemester das neuere Modul (C4e) angeboten. Daraus ergibt sich, dass planmäßig im 3. Semester das ältere und im 4. Semester das neuere Modul besucht werden, besonders wenn im 5. Semester ein Auslandsaufenthalt geplant ist. Es besteht keine Möglichkeit, die Lehrveranstaltungen eines dieser Module auf zwei Semester aufzuteilen.
 

  • C4d: Wikingerzeitliche und mittelalterliche skandinavische Kultur und Literatur

Das Modul besteht aus Plenum, Übung und Seminar, wobei insbesondere Plenum und Seminar inhaltlich aufeinander abgestimmt sind. Das Plenum soll einen Überblick über einen größeren Bereich der altwestnordischen Literatur und Kultur vermitteln. Die Übung besteht in einer Einführung ins Alt(west-)nordische, d. h. in die Sprache, in der im Mittelalter in Island und Norwegen geschrieben wurde. Diese Kenntnisse sollen im Seminar idealerweise angewendet werden, wo man sich unter einem bestimmten Thema genauer einer Auswahl von altisländischen oder auch altnorwegischen Texten auseinandersetzt. Das Modul wird durch eine Seminarprüfung d.h. durch eine schriftliche Hausarbeit abgeschlossen, die in jeder der Veranstaltungen geschrieben werden kann. Wir empfehlen jedoch, die Hausarbeit zu einem Thema des Seminars zu schreiben.

  • C4e: Skandinavische Literaturen und Kulturen der Neuzeit

Das Modul besteht aus Plenum, Übung und Seminar, die inhaltlich aufeinander abgestimmt sind. Das Plenum verschafft einen Überblick über ein größeres Gebiet der skandinavischen Literatur der Neuzeit, Übung und Seminar vertiefen die Kenntnisse anhand konkreter Texte. In der Übung wird auch in das wissenschaftliche Arbeiten speziell in der Skandinavistik eingeführt. Das Modul wird mit einer Seminarprüfung (= Hausarbeit) abgeschlossen, die in jeder der Veranstaltungen geschrieben werden kann, wir empfehlen jedoch, die Hausarbeit zu einem Thema des Seminars oder der Übung zu schreiben.

  • C2a: Skandinavische Sprachen (Sprachgebrauch)

Im Modul C2a können z.B. folgende Kurse angeboten werden (am Beispiel Schwedisch):
• Schwedisch III
• Schriftliche Sprachkompetenz
• Mündliche Sprachkompetenz

Zeitlicher Ablauf
Aus diesen Veranstaltungen wählen Sie drei und besuchen diese innerhalb von 1-2 Semestern (Empfehlung: 2 Semester). Wir empfehlen in jedem Fall den weiterführenden Sprachkurs (also z.B. Schwedisch III) zu besuchen und zwar direkt im Wintersemester (drittes Semester) - im Sommersemester wird dieser Kurs nicht angeboten. Wenn Sie Norwegisch oder Dänisch lernen, achten Sie bitte darauf, dass in dem Semester, in dem Sie zwei dieser Kurse belegen wollen, diese auch angeboten werden, da in diesen „kleineren Sprachen“ das Angebot an Kursen geringer ist als für Schwedisch. In der Regel wird im WS Norwegisch/Dänisch III angeboten, im SS zwei weitere Kurse. Das gesamte Modul schließt am Ende des Sommersemesters (viertes Semester) mit einer Klausur ab, in der der Stoff der jeweils von Ihnen besuchten Kurse geprüft wird.

Optionalmodul
Wenn Sie eine zweite skandinavische Sprache erlernen möchten, können Sie die Kurse des Moduls B5 Skandinavische Sprachen (Spracherwerb) nochmals mit einer anderen Sprache als Optionalmodul belegen. Falls Sie planen einen Masterstudiengang anzuschließen, würden wir empfehlen, im Optionalmodul Lateinkenntnisse zu erwerben, falls Sie diese nicht von der Schule mitbringen.

Auslandsaufenthalt
Für einen Auslandsaufenthalt empfehlen wir das 5. Semester. Wir haben eine Anzahl von Partneruniversitäten in Dänemark, Finnland, Island, Norwegen und Schweden, mit denen ERASMUS-Verträge bestehen. Informationen dazu finden Sie auf unserer Homepage unter ERASMUS und auf den Seiten des International Office der Universität Bonn. Eine Informationsveranstaltung dazu findet immer Anfang November statt. Bei Interesse an einem ERASMUS-geförderten Studium oder Praktikum besuchen Sie bitte diese Veranstaltung in Ihrem 3. Semester. (Ein Auslandsaufenthalt ist auch bereits im dritten Semester möglich. Bitte besuchen Sie dann die Informationsveranstaltung bereits im ersten Semester.)

Im Ausland erworbene ECTS-Punkte können nach vorheriger Vereinbarung im Learning agreement bei ungefährer inhaltlicher und punktemäßiger Äquivalenz angerechnet werden.

Bachelorarbeit
Beratung zum wissenschaftlichen Arbeiten bietet unser Mentorat an.
 

Fragen

Weiterführende Informationen zum B.A.-Studiengang finden Sie auf den Seiten des Instituts für Germanistik, Vergleichende Literatur- und Kulturwissenschaft, der philosophischen Fakultät (Prüfungsbüro) und des Studienscouts Academicus.

info_skan.gif Wenn Sie Fragen zu unserem Angebot oder zum Aufbau Ihres Studiums haben, wenden Sie sich bitte jederzeit an die jeweiligen Lehrenden oder an Dr. Sabine Walther und Dr. Judith Meurer-Bongardt.

 

 

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