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Linienpraktiken und -diskurse. Aisthetische, poietische und epistemische Dimensionen

Prof. Dr. Sabine Mainberger

Linien sind, wie auch das semantische Feld des Wortes bezeugt, in unserem Leben (Alltagserfahrung, Wissen, Künste, Medien) omnipräsent und erbringen vielfältige wichtige Leistungen. Gleichwohl werden diese bisher bestenfalls lokal eingehender beschrieben und analysiert. Zu vermuten ist indes, dass die Untersuchung von Linienphänomenen grundlegende kulturtheoretische Einsichten ermöglicht. Wissenschaftler/innen mehrerer Universitäten, die den Fächern Philosophie, Literatur- und Kunstwissenschaften angehören, versuchen in transdisziplinärer Zusammenarbeit, die Linie nicht als einzelwissenschaftlichen (kunsthistorischen, mathematischen o.a.), sondern als kulturwissenschaftlichen Gegenstand zu konstituieren. Um aisthetische, poietische und epistemische Dimensionen von Linienpraktiken und -diskursen aufzuzeigen, analysieren sie paradigmatische Szenarien und setzen sie vergleichend zueinander in Beziehung. Eine Publikation ist in Vorbereitung.

Eine Tagung zum Thema "gerade gebogen - Herrschaft der Geometrie über die Linie?" findet am 21-22. Januar 2016 in Wien statt.

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