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31.5.2017 – Alexander Kling (Bonn): Aus dem Rahmen fallen. Überlegungen zu einer Komik der Dinge

Vortrag im Rahmen des Bonner literatur- und kulturwissenschaftlichen Kolloquiums

Kurzübersicht
Art des Termins
  • LKK-Termin
Wann 31.05.2017
von 18:00 bis 20:00
Wo Übungsraum im 3. OG
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Der Vortrag bietet Überlegungen zu einem geplanten Forschungsprojekt, das sich mit der Komik der Dinge in der Literatur des 19. und frühen 20. Jahrhunderts befassen soll, also im „Saeculum der Dinge“ (Hartmut Böhme) sowie im Vorfeld des Slapstick-Films. Im Vortrag soll indessen weniger eine historische als eine theoretische Perspektive im Vordergrund stehen. Zunächst werden die derzeit viel diskutierten Dingtheorien, insbesondere die Akteur-Netzwerk-Theorie, mit literaturwissenschaftlichen Ansätzen, insbesondere der Narratologie, verknüpft, um so ein Beschreibungsinstrumentarium für die handelnden Dinge zu entwickeln. Anschließend wird auf der Grundlage von ausgewählten Text- und Filmbeispielen sowie von Positionen der Komiktheorie gefragt, was an den Dingen komisch ist. Komische Dinge, so lautet die These, sind dadurch gekennzeichnet, dass sie in irgendeiner Form aus dem Rahmen fallen und derart in den Gang (menschlicher) Handlungen eingreifen. Dabei bewegen sie sich in den Spannungsfeldern von Spontanität und Gestelltheit, Zufall und Intention, Leben und Kunst.

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