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Thomas Kling-Poetikdozentur

Die Thomas Kling-Poetikdozentur ist eine besondere Form der Literatur- und Autorenförderung der Kunststiftung NRW und des Instituts für Germanistik, Vergleichende Literatur- und Kulturwissenschaft an der Universität Bonn. Sie bringt Literatur und Wissenschaft miteinander in Kontakt, indem sie die direkte Auseinandersetzung zwischen Studierenden, WissenschaftlerInnen und AutorInnen initiiert: Über einen Lehrauftrag wird die Poetikdozentur für jeweils zwei Semester in das reguläre Lehrprogramm des Instituts eingebunden.
Die Poetikdozentur ist dem 2005 verstorbenen Lyriker und Essayisten Thomas Kling (*1957) gewidmet, dessen Sprachforschungskunst den Maßstab für dieses einmalige poetische Lehramt bildet.

 

Esther Kinsky ist die sechste Thomas Kling-Poetikdozentin

Esther Kinsky

Esther Kinsky wuchs am Rhein auf und studierte in Bonn Slawistik. Sie übersetzt aus dem Englischen, Russischen und Polnischen, schreibt Prosa und Lyrik und fotografiert. Sie lebt als freie Schriftstellerin in Berlin. Ihre übersetzerischen wie ihre literarischen Arbeiten wurden vielfach ausgezeichnet, u.a. 2009 mit dem Paul-Celan-Preis, 2015 mit dem Kranichsteiner Literaturpreis und 2016 mit dem Adelbert von Chamisso Preis. Ihr letzter Roman "Am Fluß" erschien 2014 bei Matthes & Seitz.

 

Esther Kisnkys Aufmerksamkeit gilt den Randzonen des zivilsatorischen Lebens: Einem unfassbaren Dritten aus unbrauchbar gewordenen Artefakten und beunruhigter Natur verhilft sie zu Sichtbarkeit und Sprache. Auch eine abgeschriebene Gegend Europas, das Banat, wird in ihren sorgfältig gewogenen Sätzen und ihrem nuancierten Vokabular zum Ort und Medium von Poesie.

 

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