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Marion Poschmann

Portrait PoschmannMarion Poschmann (Jg. 1969) ist die fünfte Thomas Kling-Poetikdozentin. Sie wuchs im Ruhrgebiet auf und studierte in Bonn und Berlin Germanistik, Philosophie und Slawistik. Marion Poschmann, die als freie Schriftstellerin in Berlin lebt, wurde für ihre literarische Arbeit mehrfach ausgezeichnet, u. a. 2011 durch den Peter-Huchel-Preis und durch den Ernst Meister-Preis für Lyrik. 2012 erhielt sie das New-York-Stipendium des Deutschen Literaturfonds, 2013 den Wilhelm-Raabe-Literaturpreis.

In ihren epischen und lyrischen Texten erzeugt Marion Poschmann Mehrfachbelichtungen der Gegenwart: Heruntergekommene Vorstadtgegenden und postsozialistische Nicht-Orte lassen ihre alteuropäische Symbolik durchscheinen. Die Autorin unterzieht die naturlyrische Wahrnehmung botanischer, zoologischer und geologischer Phänomene einer rigiden und zugleich spielerischen poetischen Analyse, die künstliche Landschaften in präziser Unschärfe zu erkennen gibt. Zuletzt erschien ihr Roman Die Sonnenposition bei Suhrkamp (2013).

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Laudatio:
Prof. Dr. Kerstin Stüssel (Professorin für Neuere deutsche Literaturwissenschaft)

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