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Von Sprache sprechen II. Die Thomas-Kling-Poetikdozentur

 

cover-von-sprache-sprechen_lilienfeld-verlag-2017.jpgZum Sommersemester 2011 richtete die Kunststiftung NRW die Thomas-Kling-Poetikdozentur an der Universität Bonn ein, um einen Ort für Sprachkunst zu schaffen und zugleich den Namensgeber, den 2005 verstorbenen Lyriker und Essayisten, zu ehren. Der zweite Band mit Antrittsvorlesungen der Poetikdozenten der Jahre 2014 bis 2016 ist eine weitere Sammlung herausragender Betrachtungen zu Sprache und literarischem Schreiben, zu sprachlicher Kunst und der Kunst des Übersetzens. Norbert Scheuer widmet sich der Motivation zum Schreiben und dem Impuls des Erzählenwollens, Marion Poschmann der Lust an sprachlicher Präzision und den enzyklopädischen Möglichkeiten der Sprache, und Esther Kinsky beleuchtet Sprachverwandlungen, insbesondere beim Übersetzen von Gedichten. Zusammen ergeben die Stimmen dieser drei bedeutenden Literaturschaffenden unserer Zeit ein sowohl tiefgehendes wie auch den Blick weitendes poetologisches Panorama:

Norbert Scheuer: "Vom Begehren zu schreiben"
Marion Poschmann: "Kunst der Unterscheidung – Poetische Taxonomie"
Esther Kinsky: "Irrgast – Vom Umbenennen der Welt"

Mit erläuternden Texten von Thomas Fechner-Smarsly, Kerstin Stüssel und Sabine Mainberger sowie einem Essay zu Thomas Kling von Peer Trilcke.

Düsseldorf, Lilienfeldverlag 2017.

 

Von Sprache sprechen. Die Thomas-Kling-Poetikdozentur


Von Sprache sprechenZu Ehren Thomas Klings (1957-2005) hat die Kunststiftung NRW im Jahr 2011 an der Universität Bonn die Thomas Kling-Poetikdozentur eingerichtet. Im jährlichen Wechsel sind Autorinnen und Autoren eingeladen, den Studierenden ihre poetologischen Konzepte vorzustellen.

„Was macht eine Schriftstellerin an einer Universität?“, fragt die zweite Inhaberin der Poetikdozentur Barbara Köhler in ihrer Antrittsvorlesung und gibt eine Antwort: „Sie stellt Schrift, stellt sie her, stellt damit Hier her: eine Gegenwart.“
Die Poetikdozentur ermöglicht „den Brückenschlag zwischen Wissenschaft und Kunst sowie die Möglichkeit für Studierende, in Zeiten immer enger werdender akademischer Strukturen einen Freiraum zu erfahren und sich als Teil ihres Studiums im direkten Kontakt mit der ästhetischen Theorie und Praxis einer lebenden Autorin oder eines lebenden Autors auseinanderzusetzen, Kenntnis vom sogenannten „Literaturbetrieb“ zu erhalten, Erfahrungen mit ihrer eigenen literarischen Kreativität sammeln zu können und im glücklichsten Fall vielleicht selbst zu literarischer Produktion angeregt zu werden“, so Jürgen Fohrmann.

Dieser Band stellt die ersten drei Poetikdozenten vor und lässt sie in der Verschriftlichung ihrer Antrittsvorlesungen selbst zu Wort kommen: den Übersetzer und Arabisten Stefan Weidner, die Autorin und Textkünstlerin Barbara Köhler und den Autor Oswald Egger, Nachfolger Thomas Klings auf der Raketenstation Hombroich.
Ergänzt wird er u.a. durch ein Geleitwort von Jürgen Fohrmann, Laudationes von Sabine Mainberger, Thomas Fechner-Smarsly und Kerstin Stüssel und einem Gedicht von Götz Gericke, Stefanie Kunkel und Anne Christina Scheuss.

Düsseldorf, Lilienfeld Verlag 2014.

 

Thomas Kling. Double Exposure.

Herausgegeben von Kerstin Stüssel und Gabriele Wix.

Cover Bd 5 (2).jpgDer 2005 im Alter von 47 Jahren verstorbene Lyriker und Essayist Thomas Kling hat die deutschsprachige LIteratur seit den 1980er Jahren Folgenreich mitgestaltet. Dieses Buch geht den materialen Spuren seiner intensiven Auseinandersetzung mit der bildenden Kunst nach und widmet sich den Reibungseffekten von Bild und Wort in Klings Schreiben.

 

Mit Beträgen von Laurent Cassagnau, Lyon, Ute Langanky, Hombroich, Sabine Mainberger, Bonn, Friedrich Meschede, Bielefeld, Burkhard Meyer-Sickendieck, Berlin, Katsuhito Nishikawa, Hombrioch, Ulli Seegers, Düsseldorf, Kerstin Stüssel, Bonn, Jorg Therstappen, Straßburg, Gabriele Wix, Bonn, und einem Grußwort von Elke Purpus, Köln.

Köln 2017. (Schriftenreihe der Kunst- und Museumsbibliothek der Stadt Köln; 5).
 

Zur Leitcodierung.

Manhattan Schreibszene

Herausgegeben von Kerstin Stüssel und Gabriele Wix.

Zur LeitcodierungUnveröffentlichtes Arbeitsmaterial als Faksimile und Transkription zu zwei zentralen Gedichten im Werk von Thomas Kling.

Thomas Kling (1957-2005) verbrachte 1995 einige Zeit in Manhattan. In dieser Zeit entstand das Gedicht »Manhattan Mundraum«, das den Gedichtband »morsch« einleitet. Das Gedicht »Manhattan Mundraum Zwei«, das den Auftakt des Gedichtbands »Sondagen« (2002) bildet, vollzieht eine poetische Reaktion auf die Geschehnisse am 11.9.2001. Im Nachlass Thomas Klings auf der Raketenstation Hombroich haben sich Dokumente gefunden, die die Arbeitsweise des Dichters und die Entstehungsprozesse beider Gedichte nachvollziehbar machen. Sie werden in dem von Kerstin Stüssel und Gabriele Wix herausgegebenen, reichbebilderten Band »Thomas Kling. Zur Leitcodierung« nun faksimiliert. In jeweils einem Essay nähern sich die beiden Herausgeberinnen dem Dichter Kling.

Göttingen, Wallstein Verlag 2013.
 

 

 

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